Müritz Urlaub erleben

Binnensee Müritz

Die Mecklenburgische Seenplatte lädt Sie ein, die unberührte Natur in Mecklenburg zu erleben. weiter

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Wir hoffen, wir haben Sie inspiriert und freuen uns, Sie an der Müritz begrüssen zu können.

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Urlaub an der Müritz 19.05.12

Müritz

 

Die Müritz in der Mecklenburger Seenplatte ist der größte innerdeutsche Binnensee. Sie liegt im Land Mecklenburg-Vorpommern und gehört zur Mecklenburgischen Seenplatte. Die Fläche des während der jüngsten Eiszeit, des Weichsel-Glazials gebildeten Gewässers beträgt 117 km², die Tiefe bis zu 31 m. Der See wird von der oberen Elde durchflossen. Neben Landschaftsschutzgebieten wurde 1990 als streng geschütztes Areal der Müritz-Nationalpark (318 km²) ausgewiesen, der eine einzigartige Flora und Fauna aufweist. Durch die Form der Müritz gibt es praktisch nur ein Ost- und ein Westufer. Während die westliche Uferzone durch Wiesen, kleine Wälder und auf sanften Hügeln geschwungenen Feldern geprägt wird, besteht der östliche, zum Nationalpark gehörende Uferbereich zumeist aus Feuchtgebüschen, Bruchwald und Schilfzonen, an die sich weitläufige Kiefernwälder anschließen. Größte Stadt an der Müritz ist Waren; weitere Orte sind Röbel, Rechlin, Klink und Sietow.

Nebengewässer und angrenzende Gewässer

Der See selbst heißt Müritz, nicht Müritz-See. Der Müritz-See ist das Ende des Müritzarms südlich der Müritz. Die Müritz hat folgende Nebengewässer bzw. Abschnitte:

  • Binnen-Müritz - der Nordteil des Sees bei Waren
  • Sietower Bucht und
  • Röbeler Binnensee - im Westen
  • Kleine Müritz bei Rechlin/Vipperow, von der die Müritz-Elde-Wasserstraße abzweigt
  • der Müritzarm im Süden (ein von der Elde durchflossener sehr schmaler Abschnitt des Sees) bei Priborn mit dem
  • Müritz-See, dem äußersten Ende des Müritzarms im Süden bei der Ortschaft Buchholz, hier mündet die Elde in die Müritz

angrenzende Gewässer:

Zu den Mecklenburger Oberseen gehört auch der Plauer See, der Fleesensee. Weiter Richtung Westen gelangt man auf der Müritz- Elde-Wasserstrasse zum Schweriner See.

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Müritz Nachrichten vom 19.05.12

Kurverwaltung Boltenhagen legte für 2005 guten Jahresabschluss hin

2005 wurde gut gewirtschaftet: Die Kurverwaltung Boltenhagen bekam gestern den Segen für die Abrechnung des Vorjahres.

Zufriedene Gesichter im Restaurant "Zur Seebrücke". Dort hatten sich Mitglieder des Kurbetriebsausschusses, Boltenhagens Bürgermeisterin Christiane Meier sowie Vertreter der Rechtsaufsicht und des Rechnungsprüfungsamtes versammelt. "Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Eigenbetriebes geben keinen Anlass zu Beanstandungen", bekundete hinterher Kai Voigel, Wirtschaftsprüfer bei der Gesellschaft MDS Möhrle. Er hatte die Unterlagen genau unter die Lupe genommen. Unterm Strich stehen jetzt 2000 Euro als Plus in den Büchern. Insgesamt kamen 2005 rund 1,5 Millionen vor allem aus Kurbeitrag und Fremdenverkehrsabgabe in die Kassen - und wurden auch gleich wieder ausgegeben. Für die Rettungsschwimmer, Strandreinigung, Werbung, Veranstaltungen. "Außerdem machen wir als Verwaltung all das, womit sich sonst niemand beschäftigen mag", erläuterte Kurdirektor Dieter Dunkelmann. Dazu zählen unter anderem die Pflege der Blumenrabatten, die Leerung von Papierkörben, der Unterhalt öffentlicher Toiletten. Im übrigen seien Aufgaben, die anderswo noch bei den Kurverwaltungen lägen, in Boltenhagen privatisiert. Das betreffe beispielsweise die Zimmervermittlung und die Strandkorbvermietung. Ein Umstand, der es erlaube, mit heute sechs Mitarbeitern auszukommen - bei im Vorjahr 1,17 Millionen Übernachtungen in den 8409 Betten des Ostseebades. Als die bereits 1969 gegründete Kurverwaltung 1990 in einen Eigenbetrieb umgewandelt wurde, habe sie noch 33 Menschen beschäftigt, so Dunkelmann. Und viele Angestellte kosten halt viel Geld. Boltenhagens Steuerberater Hanno Piper und Wirtschaftsprüfer Voigel lobten ganz ausdrücklich, dass Dunkelmann nicht die gleichen Fehler gemacht habe wie viele seiner Kollegen. "Wer sich teure Frei- oder Erlebnisbäder leistet, die selten ausgelastet sind, hat naturgemäß mit hohen Fixkosten zu kämpfen, die erst einmal erwirtschaftet sein wollen", gaben die Finanzexperten ein Beispiel. Und die Folge sei dann häufig ein dickes Minus in den Jahresbilanzen. Boltenhagen hatte auch eins von 800 000 D-Mark, als die Seebrücke gebaut wurde. Doch lang ists her. Seit Jahren ist ein Plus auf dem Konto, was ein klassischer Eigenbetrieb eigentlich gar nicht zu haben brauche. Deshalb sei für das laufende Jahr Plusminus null geplant. Die aktuelle Saison laufe nicht schlechter als die im Vorjahr. Dunkelmann hofft auf ähnlich gute Ergebnisse. Ob sich die Erwartungen erfüllen, entscheidet sich in diesem Monat.